Der Kilowattstundenpreis allein sagt wenig aus, wenn du nicht weisst, wie viel du davon wirklich brauchst. So schätzt du deine echten Ladekosten ein.
Beim Laden eines Elektroautos gibt es keinen einheitlichen Preis, sondern drei sehr unterschiedliche Kostenniveaus, je nachdem wo du lädst:
Bei den grossen Schnelllade-Netzen lohnt sich ein Abo überraschend schnell, wenn du regelmässig unterwegs lädst:
Faustregel: Ein Abo lohnt sich, sobald du regelmässig, also mehrmals im Monat, an Schnellladestationen lädst. Für gelegentliches Laden auf der Ferienfahrt reicht der Direkttarif meist aus, die Abo-Grundgebühr würde sich nicht lohnen.
Zwei Autos mit demselben Ladepreis können trotzdem sehr unterschiedliche Kosten pro gefahrenem Kilometer verursachen, weil sie unterschiedlich viel Strom pro 100 km brauchen. Ein sparsamer Kleinwagen verbraucht bei uns in der Datenbank teils unter 14 kWh/100 km, ein grosses SUV eher 20 kWh/100 km oder mehr. Bei CHF 0.28/kWh zuhause macht das über 15'000 km im Jahr schnell mehrere hundert Franken Unterschied.
Deshalb rechnet unser Auto-Check nicht mit einem pauschalen Ladepreis, sondern mit dem tatsächlichen Verbrauch jedes einzelnen Fahrzeugs und deiner eigenen jährlichen Fahrleistung. Du kannst den angenommenen Strompreis oben rechts unter "Annahmen" jederzeit an deine eigene Realität anpassen (z. B. günstigeren Nachttarif oder eigenen PV-Strom).
Wer eine eigene Lademöglichkeit hat, lädt im Alltag fast ausschliesslich zuhause und nutzt öffentliches Schnellladen nur für längere Fahrten, das ist mit Abstand am günstigsten. Wer nur öffentlich laden kann, sollte sich eine Roaming-App ohne Grundgebühr (siehe unsere Übersicht) für den Alltag zulegen und erst bei regelmässigem Schnellladen ein Abo eines einzelnen Netzes prüfen.
Stand: September 2026. Ladepreise ändern sich häufiger als andere Angaben auf dieser Seite, die genannten Werte sind Richtwerte zur Einordnung, keine aktuellen Tarife einzelner Anbieter.